Am Samstag, den 27. Juni, um 15 Uhr, kommt Laurent Mauvignier, Prix Goncourt 2025 für "La Maison vide" (Éditions de Minuit), in die Maison de Tante Léonie, um sein Werk vorzustellen, um 15 Uhr. Im Anschluss folgt um 16 Uhr eine Signierstunde in der Orangerie.
Diese Einladung ergibt sich fast von selbst:
- weil Marcel Proust der berühmteste Preisträger des Prix Goncourt bleibt, und diese symbolische Verwandtschaft einen ebenso legitimen wie anregenden Rahmen bildet;
- weil das Maison, das im Titel des Buches so zentral ist, in direkter Resonanz mit der Maison de Tante Léonie steht, einem Ort des Ursprungs, der Erinnerung und der Weitergabe;
- weil ein gewisser Proust, zwar ohne direkte verwandtschaftliche Verbindung zum Schriftsteller, unter den Vorfahren von Laurent Mauvignier zu finden ist, wie ein diskretes, aber bemerkenswertes Echo;
- und schließlich, weil mehrere Leser und Kritiker seinen Schreibstil - und insbesondere den Atem seiner langen Sätze - mit dem von Marcel Proust in Verbindung gebracht haben.
Im selben Geiste werden wir im Rahmen von "Les Prix Goncourt chez Tante Léonie" am 12. September Pierre Lemaître empfangen.
